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Die erste Ausgabe von sapere aude, die vom Verein der Altafraner herausgegeben wurde.
Vorwort der ersten Ausgabe von Benjamin Dorn:
Liebe Leser,
Im Jahr 2002 erschien das letzte Heft sapere aude, herausgegeben vom
Verein ehemaliger Fürstenschüler (VeF). Leider löste sich im gleichen Jahr
dieser Verein auf. Kurz davor, 2001, entstand das Landesgymnasium St. Afra
zu Meißen wieder neu, indem etwa 100 Schüler in den traditionsreichen Hallen
gleich neben der Albrechtsburg zu lernen beginnen durften. Drei Jahre später
legten die ersten 50 Afraner ihr Abitur ab. Gleichzeitig gründeten sie den
Verein der Altafraner e. V. Er sollte als Kommunikationsplattform zwischen
ihnen und St. Afra die alte Verbundenheit (pietas) erhalten. Der Verein
versucht bewusst an eine alte Tradition anzuknüpfen, indem er sapereaude wieder erscheinen lässt. In dieser Zeitschrift sollen Beiträge, sowohl von
Altafranern der Fürstenschule als auch neue Altafraner und interessierte
Leser Beiträge bringen und damit Diskussionen anregen. Inhaltlich möchten
wir bildungspolitische und geschichtliche Themen behandeln, wobei wir offen
für andere Gedanken sind.
Die Zeitschrift nennt sich auch afranischer Bote. Afranisch bedeutet,dass wir in der spezifischen und über die afranische(n) Eigenart berichten wollen.
Doch was heißt Bote? Was steckt hinter oder vielmehr in diesem Wort?
(„Worte, Worte - Substantive! Sie brauchen nur die Schwingen zu
öffnen und Jahrtausende entfallen ihrem Flug.“)1 Das große Deutsche
Wörterbuch der Gebrüder Grimm2 verrät uns, dass ein Bote etwas ausrichtet,.
Wir wollen etwas ausrichten:
• Ihnen und Euch möchten wir Informationen und Geschichte(n) rund um St.
Afra näher bringen.
• Wir möchten uns eine Traditionsreihe fortsetzen, die seit Jahrhunderten -
1543 Gründung St. Afras – besteht,
• Und etwas erreichen und bewirken - Denkanstöße im wahrsten Sinne von
sapere aude geben.
• Etwas gestalten und veranstalten wollen wir, indem wir Ihnen und Euch
ein Lesevergnügen und -denken anbieten möchten.
• Dabei wollen wir die Anforderungen der anspruchsvollen Leser erfüllen.
• und möchten, in metaphorischer Übertragung der Bergmannssprache, mit
Ihnen und Euch Wissen erschließen.
In diesem angenehm vieldeutigen Sinn möchten wir Sie und Euch zurausrichtenden Lektüre einladen.
In dieser Ausgabe möchten wir zunächst unseren Verein vorstellen. Im
Anschluss wird die Geschichte des Heftes skizziert. Danach wollen wir das
afranische Bildungskonzept reflektieren und das Wesen St. Afras von
verschieden Perspektiven aus beleuchten. Es folgt eine historische
Abhandlung, in der die Zeit des 2. Weltkrieges aus Sicht eines Altafraners
geschildert wird. Die Vereinssatzung und die Agenda bilden den Abschluss
des Heftes.
Nicht zufällig ist es, dass in dieser Ausgabe vor allem Beiträge aus den "alten
Reihen" der Fürstenschüler kommen. So wollen wir zunächst die Erfahrungen
dieser Autoren nutzen und in den nächsten Ausgaben werden auch die "neuen
Altafraner" vermehrt zur Feder greifen.
Die Aufgabe der Zeitschrift ist ihr Titel: Sapere aude - wage zu denken, wage
zu wissen. Kant hat im Jahre 1784 diesen Spruch für die deutsche Aufklärung
populär gemacht, indem er schrieb:
„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst
verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich
seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.
Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben
nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des
Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere
aude! Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also
der Wahlspruch der Aufklärung.“3
Wir wünschen Ihnen und Euch eine angenehme und anregende Lektüre, wobei
wir hoffen, dass wir einige Rückmeldungen von den geneigten Lesern
erhalten. Wir würden auch sehr begrüßen, wenn die Lektüre dazu führt, eigene
Beiträge zu verfassen.
Die Redaktion ist offen und dankbar für Anregungen und konstruktiv-kritische
Kommentare. Die Möglichkeiten uns zu erreichen, sind im Impressum zu
finden.
Die Angaben in Klammern hinter den Namen bedeuten die jeweilige
Fürstenschule (St. Afra = A, St. Augustin = G) und die Zahlen den jeweiligen
Jahrgang.
Zuletzt möchte ich mich bei den Mitschaffenden bedanken. Dies gilt vor allem
den Autoren, die durch Ihre Gedanken diese Zeitschrift inhaltlich füllen.
Besonders bedanke ich mich bei Jan Vitera, der durch seine Organisation und
Mithilfe viele wichtige Impulse gegeben hat.
Mit den besten Grüßen und Wünschen
Benjamin Dorn
1 BENN, Gottfried: Probleme der Lyrik, Wiesbaden, 1951, S. 26.
2 Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm GRIMM, Leipzig, 1860, Nachdruck: München, 1991.
3 KANT, Immanuel, in: Bahr, Erhard: Was ist Aufklärung, Stuttgart, 2004. S. 9 (RUB 9714).
Die zweite Ausgabe der sapere aude, erschienen im Dezember 2007.
Vorwort der Redaktion:
2001 – 1993 – 1893 – 1843 – 1543. Unter dem Gesichtspunkt solch einer
Zeitreise könnten wir diese Ausgabe unserer Zeitschrift sehen. Wir freuen
uns, Ihnen und Euch die zweite Ausgabe von sapere aude präsentieren zu
können, in der wir gewissermaßen in umkehrter Reihenfolge die Geschichte
des Landesgymnasiums Revue passieren lassen. Herzlicher Dank gilt den
Autoren, die uns auf diese Reise mitnehmen! Zunächst legt Dr. Matthias
Rößler sehr anschaulich die Gründe für die Neugründung des Landesgymnasiums
im Jahr 2001 dar, die er als Staatsminister miterlebt und
mitgestaltet hat. Klaus Liebtrau erhellt für uns die eigentlich überraschend
unbekannte Zeit der 90er Jahre. Außerdem erfahren wir in den bisher
unveröffentlichten Erinnerungen des Schülers und späteren Pfarrers Siegfried
Ohnesorge, die uns Herr Hauck aus Dresden freundlicherweise zur Verfügung
gestellt hat, die Eindrücke eines Schülers der Jahre 1887-93. Schließlich
kehren wir im Artikel von Friedemann Hüfken in die Gründungszeit der Schule
zurück und beleuchten deren Rezeption im 19. Jahrhundert. Immer wieder
streifen wir dabei die eingangs aufgelisteten Jubiläen der Schule. Die
Geschichte einer Schule als Geschichte von Traditionsbewusstsein zu
verstehen – dazu können die Beiträge mit ihrem ganz unterschiedlichen und
nicht selten ungewohnten Blickwinkel vielfach Anstoß geben.
Die Geschichte St. Afras ist nicht der einzige Gegenstand dieser
Ausgabe von sapere aude. So erinnert Ronald Gründel an den Altafraner Bodo
Köhler und stellt die Frage, was „sapere aude“ bedeutet, wenn vor den
eigenen Augen mitten durch Berlin eine Mauer errichtet wird. Katharina
Schäfer berichtet von ihren Eindrücken bei einem spannenden interdisziplinären
Praktikum in Leipzig – Denken wagen bei der Erforschung des
Gehirns.
Wir hoffen, mit dem breiten Spektrum an Beiträgen Anregungen bieten zu
können für Diskussionen, weitere Forschungen und die Neugier bei unseren
Lesern zu wecken.
Die Artikel von zwei Altafranern der jüngeren Generation sollen gerade die
neuen Absolventen St. Afras dazu einladen und ermuntern, sich daran zu
beteiligen, mit nachzudenken und mitzudiskutieren.
Ganz besonders möchten wir auf unsere neue Rubrik documenta afrana
hinweisen. Unter diesem Titel sollen bedeutende Quellentexte der Geschichte
St. Afras und der Fürstenschulen für Leser und Forschung zugänglich gemacht
werden. Zu Anfang freuen wir uns, den Text der Gründungsurkunde von 1543
präsentieren zu können, die lange nicht mehr publiziert wurde und auch von
neueren Arbeiten bevorzugt nach Fußnoten aus dem 19. Jahrhundert zitiert
wird.
Mit großer Freude dürfen wir vermelden, dass sapere aude in den Deutschen
Nationalbibliotheken in Frankfurt und Leipzig sowie in der Sächsischen
Landes- und Universitätsbibliothek in Dresden nun in „Neuer Folge“
gesammelt wird und so für ein breites Publikum und vor allem dauerhaft
verfügbar ist. Wir werden uns weiterhin bemühen, sapere aude zugänglich und
bekannt zu machen. Wir hoffen, mit der vorliegenden Ausgabe gleichermaßen
einen Beitrag zu altafranischer Vereins- und afranischer Erinnerungskultur
leisten zu können und freuen uns über jede Form kritischer
Auseinandersetzung. In diesem Sinne wünschen wir eine anregende Lektüre.
Die dritte Ausgabe der sapere aude, erschienen im Dezember 2008.
Vorwort der Redaktion:
Geneigte Leserinnen und Leser, die neue und dritte Ausgabe von sapere aude
liegt nunmehr in Ihren bzw. Euren Händen. „Chronik und Handbuch“ könnte der
Untertitel der diesjährigen Ausgabe lauten.
Viele von Ihnen und Euch werden wissen, dass die Schulleitung St. Afras in
diesem Jahre gewechselt hat. Dies ist für uns der Anlass sowohl zurück als auch
voraus zu blicken.
Wir freuen uns daher besonders, dass sich die neue Rektorin St. Afras, Frau Dr.
Ostermaier, in dieser Ausgabe vorstellt.
Zu einer Chronik gehören auch vielfältige Rückblicke: Herr Murr reflektiert, wie
sich die Klassengemeinschaft A 1941 im Laufe der Zeit und durch deren
Schwierigkeiten hindurch gehalten und entwickelt hat.
Herr Brugmann wirft einen Blick zurück – in die Schrecken des Februars 1945.
In der diesmaligen Rubrik documenta afrana stellen wir die Dokumente
vor, die zur Umwandlung St. Afra in eine deutsche Heimschule führten.
Danach folgt das Handbuch! Ab sofort sind alle Hefte von sapere aude seit
1922 digital auf unserer Homepage zu finden (www.verein-der-altafraner.de). Zu
diesem riesigen Schatz an Wissen, Erfahrung und Geschichte halten Sie und
hältst Du nun einen Schlüssel in der Hand: ein Inhaltsverzeichnis aller Bände,
sowie ein erster Anfang eines Stichwortregisters, welches einlädt, es zu vervollständigen.
Beide Dateien sind auch auf unserer Homepage runterladbar, womit
man beides, wie auch die meisten Hefte, als Volltext durchsuchen kann und dann
ggf. nach Autoren, Jahrgängen, Themen etc. sortieren kann. Sowohl die Schulbibliothek
St. Afras wie auch das Fürstenschulen-Archiv in Grimma, sowie
weitere Bibliotheken, erhalten alle Dateien in ihren Bestand, so dass viele
interessierte Menschen sich damit auseinandersetzen können und mögen.
Natürlich kann jeder Interessierte bei der Redaktion auch nach einer Kopie der
Daten nachfragen.
Damit hoffe ich ein Fernglas zu stellen, womit man in die Weite und den
Reichtum der Geschichte unserer Schule blicken kann und damit ein wenig mit
zu ermöglichen, in den Nebelschwaden dieser den einen oder anderen Schatz zu
finden.
Dabei möchte ich besonders Kurt Schwabe (G 1930) danken, der mir viel des
Materials zur Verfügung stellte, sowie Werner Behr (G 1936), der mir netterweise
sein Inhaltsverzeichnis der Hefte 1 bis 50 (1960 bis 2002) als Grundlage
gab, auf die ich vortrefflich aufbauen konnte.
Zum symposium afranum sind alle herzlich eingeladen.
Dies soll am 2 5 . J u n i 2 0 0 9 in St. Afra erstmalig stattfinden und eine Gesprächsmöglichkeit
zwischen den verschiedenen an St. Afra Interessierten und
den beteiligten Institutionen (Vereine, Stiftungen, Elternrat, Schulleitung)
bieten, umrandet von einem angenehmen Programm. Weitere Informationen
werden demnächst veröffentlicht und sind gerne bei der Redaktion zu erfragen.
Es sollen dabei vor allem Möglichkeiten der Zusammenarbeit auf verschiedenen
Gebieten erörtert werden, Themenanregungen sind sehr willkommen.
Aus organisatorischen Gründen wird erbeten, sich bei der Redaktion anzumelden,
damit wir planen können.
Uns liegt wie immer die Meinung unserer LeserInnen sehr am Herzen, daher
freuen wir uns über jede Art der Rückmeldung.
Des Weiteren ist jeder eingeladen, sich mit an unserer Zeitschrift zu beteiligen,
wir sind offen für fertige Artikel, sporadische Gedankenfragmente, die
wir zusammen weiterentwickeln können und selbstverständlich auch für
konstruktive Kritik. Darüber hinaus freuen wir uns, wenn uns Dokumente für
unsere Reihe documenta afrana zur Verfügung gestellt werden.
Wir wünschen Ihnen und Euch eine gleichermaßen angenehme wie anregende
Lektüre, ein besinnliches Weihnachtsfest sowie für das neue Jahr alles Gute, viel
Kraft und Gesundheit!
Benjamin Dorn (A 2001) und die Redaktion
Die vierte Ausgabe der sapere aude erschien im Dezember 2009.
Vorwort der Redaktion:
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
bereits die letzten drei Ausgaben belegen den ständigen Wandel St. Afras, als
jüngstes Ereignis sei beispielsweise der Wechsel der Schulleitung genannt. Die
sapere aude als afranischer Bote ist ein Spiegel dieses Wandels und berichtet von
den Wagnissen der Afraner und Altafraner. Nicht zuletzt ist die Vereinszeitschrift
selbst im Wandel, zum einen mögen die römisch nummerierten Farbseiten
in der Heftmitte auffallen, zum anderen die Unterteilung in fünf Ressorts,
die sich im Zuge der wachsenden Redaktion anbot:
Zuerst wenden wir uns wie gewohnt dem Vereinsleben zu, welches in diesem
Jahr durch einen Beitrag über das akademische Wochenende in Erfurt und einen
Stipendiatenbericht ergänzt wird. Da der Verein eine Brücke zwischen Afra und
Altafranern schlagen soll, dürfen diese beiden Ressorts natürlich nicht fehlen. In
ersterem stellen sich die neuen Schulsprecher vor, die uns hoffentlich auch zukünftig
über die neuesten Entwicklungen „auf dem Berg“ auf dem Laufenden
halten. Der folgende Beitrag soll ebenfalls dauerhaft etabliert werden: das Traditionslexikon.
In dieser Ausgabe stellt Clemens Poser (A 2001-2007), der das Ressort
Afra betreut, jene Traditionen vor, die an Gegenstände gebunden sind, welche
regelmäßig ihren Besitzer wechseln, seien es Schlüssel, Handschuhe, Meißner
Fummel oder Zuckertüten. Der Artikel von Dorotheé Neumann (A 2001-
2007) über ihr Orientierungspraktikum in Sankt Afra leitet bereits in das Ressort
Altafraner über. Dieses wird von Christoph Rother (A 2002-2005) betreut
und widmet sich der jungen Generation der Altafraner. Dass diese momentan
mit ihrem Studium beschäftigt sind, zeigt die bunte Mischung an Beiträgen zum
Thema Auslandssemester, Zweitstudium und ein Überblick über jene Fächer, die
es auf dem Weg zum approbierten Apotheker zu meistern gilt. Es schließt sich
das bereits bekannte Ressort documenta afrana an, welches neben historischen
Schulordnungen und einer Zusammenfassung der BeLL von Sabine
Mischner (A 2002-2008), welche dieses Ressort betreut, die Beiträge der Altafraner der älteren Generation beinhaltet. Sie helfen uns den Wandel der Fürstenschule
nachzuvollziehen. In dieser Ausgabe gedenken wir der Klavierlehrerin
Grete Mac Gregor und gehen mit Herrn Prof. Lutz (A 42) außerdem auf die Reise
nach Schulpforta, wo das diesjährige Treffen der Klassengemeinschaft A 42 stattfand.
Zu guter Letzt wird im Ressort Freiheit Platz eingeräumt für Artikel zur
Bildungspolitik, zum allgemeinen Zeitgeschehen sowie zum Leben und Denken
der Altafraner in der Welt. Diesen Platz füllt in dieser Ausgabe Friedemann
Hüfken (A 2002-2005), der mit seinem Artikel über Deutsche und Polen wohl
gleich alle oben genannten Bereiche abdeckt oder zumindest streift.
Wir hoffen, durch die Unterteilung in Ressorts einerseits allen Aufgaben gerecht
zu werden, denen sich die sapere aude verschrieben hat und all diese Aufgaben
gleichzeitig prominenter zu adressieren.
Wie bereits der obige Inhaltsüberblick zeigen dürfte, sind es keinesfalls die vier
Redaktionsmitglieder, die den Inhalt der Vereinszeitschrift bestreiten. Ihre Aufgabe
ist es viel mehr, Ideen zu sammeln und Beiträge zu koordinieren. Die Inhalte
selbst stammen von Afranern sowie jüngeren und älteren Altafranern. Nur
durch ihre Mithilfe kann die sapere aude eine Zeitschrift des Altafranervereins in
all seinen Facetten sein. Deshalb möchten wir an dieser Stelle allen danken, die
uns bei der Arbeit unterstützt haben, sei es durch Artikel, durch Fotos oder
durch Informationen wie Jahreszahlen, Namen und Kontaktdaten.
Wir hoffen auch in Zukunft auf Ihre Beteiligung und die von vielen anderen. Beteiligung
hat dabei genauso viele Nuancen wie die Erstellung der Zeitschrift
selbst: Fertige Artikel oder Ideen und Hinweise, Kritik und Verbesserungsvorschläge.
Die Kontaktdaten der Chefredaktion finden sich im Impressum.
Natürlich haben wir auch selbst noch viele Ideen, die in diesem Jahr mitunter
Krankheiten oder auch dem selbst bei Altafranern nicht nachlassenden Hang
alles last minute anzugehen, zum Opfer gefallen sind. Aber so besteht die Hoffnung,
dass wir beim nächsten Mal eine noch vielfältigere sapere aude schaffen
können.
Nun erst einmal viele interessante Einblicke bei der Lektüre der sapere aude
2009.
Marie Bauer (A 2002-2005) im Namen der Redaktion
Die vierte Ausgabe der sapere aude erschien im Dezember 2009.
Vorwort der Redaktion:
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
erstmals gibt es mehr Altafraner als Afraner. Einerseits ein Grund
zurückzuschauen, was all die Altafraner auf dem Berg erlebt haben, andererseits
ein Grund auf dem Laufenden darüber zu bleiben wie sich diese Traditionen
weiterentwickelt haben.
Das zehnjährige Jubiläum steht bevor. Der neue Vereinsvorstand hat eigens
dafür neue Projekte ins Leben gerufen und beispielsweise eine Online-Umfrage
gestartet, deren erste Ergebnisse in dieser Ausgabe des afranischen Boten
veröffentlicht werden.
Die documenta afrana informieren dieses Mal u. a. über das jüngste Schicksal
des Afra-Kreuzes auf dem Götterfelsen.
Die Redaktion freut sich euch und Ihnen somit eine sapere aude Ausgabe zu
präsentieren, die sehr nah an Afra und dem Verein der Altafraner ist. Wie immer
freuen wir uns über zukünftige Gastbeiträge, die konkrete Einblicke in die
Lebenswege einzelner Altafraner erlauben.
Ich selbst habe viel gelernt beim Lesen der folgenden Seiten und ich hoffe, dass
es Ihnen und euch genauso geht und die eine oder andere Erinnerung wach wird.
Nachdem man sechs Jahre auf dem Berg verbracht hat, mag man erst einmal ein
wenig Abstand brauchen um festzustellen, was ihn wirklich ausgemacht hat.
Marie Bauer (A 2002-2005) im Namen der Redaktion