Verein der Altafraner e.V.

       

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Vereinszeitschrift sapere aude - Afranischer Bote

Die Zeitschrift des Vereins der Altafraner trägt den Namen sapere aude - Afranischer Bote und setzt damit die Tradition der gleichnamigen vom Verein ehemaliger Fürstenschüler herausgegebenen Zeitschrift fort.

Vereinsmitglieder erhalten die Zeitschrift als gedruckte Ausgabe per Post.

Außerdem kann man sie hier auf dieser Seite im PDF-Format herunterladen.
Zum Lesen den Zeitschrift benötigen Sie das kostenlose Programm Acrobat Reader, welches Sie von Adobe herunterladen können.

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Die Vereinszeitschrift sapere aude erscheint seit 2006 in neuer Folge der Zeitschrift des 2003 aufgelösten Vereins ehemaliger Fürstenschüler e. V. Seit jeher haben sich hierin Altafraner und Absolventen der anderen beiden sächsischen Fürstenschulen über die Geschichte und das Wesen dieses Bildungserbes ausgetauscht und die Welt aus ihrer humanistischen – afranischen – Sicht kommentiert. Sapere aude – die Erziehung im Sinne des Horazwortes, das von Kant zum Grundpfeiler der Aufklärung umgewidmet wurde, hat viele aufrechte, humanistische Freigeister hervorgebracht. Sie hat allerdings nicht verhindert, dass gerade in Zeiten, in denen Deutschland seine aufrechten Freidenker am dringendsten gebraucht hätte, auch die Landesschule Sankt Afra von der menschenverachtenden Ideologie des Nationalsozialismus durchtränkt wurde, und zwar lange bevor die Schule im Jahr 1942 ihre weitgehende Selbstständigkeit als Bildungsanstalt verlor.
In diesem Sinne beinhaltet das Erbe einer großen Bildungstradition auch die schwere Aufgabe einer kritischen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, zu der wir alle Leser ganz ausdrücklich auffordern. Die Veröffentlichung der Zeitschriftenjahrgänge soll zur Beschäftigung mit der Geschichte anregen und insbesondere die bisher unzureichende Aufarbeitung der NS-Zeit in Sankt Afra fördern.
Die Redaktion und der Vorstand distanzieren sich von jeglichen nationalsozialistischen, antisemitischen und volksverhetzenden Aussagen in der Zeitschrift sapere aude.

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Die erste Ausgabe von sapere aude, die vom Verein der Altafraner herausgegeben wurde.   Vorwort der ersten Ausgabe von Benjamin Dorn:  Liebe Leser, Im Jahr 2002 erschien das letzte Heft sapere aude, herausgegeben vom Verein ehemaliger Fürstenschüler (VeF). Leider löste sich im gleichen Jahr dieser Verein auf. Kurz davor, 2001, entstand das Landesgymnasium St. Afra zu Meißen wieder neu, indem etwa 100 Schüler in den traditionsreichen Hallen gleich neben der Albrechtsburg zu lernen beginnen durften. Drei Jahre später legten die ersten 50 Afraner ihr Abitur ab. Gleichzeitig gründeten sie den Verein der Altafraner e. V. Er sollte als Kommunikationsplattform zwischen ihnen und St. Afra die alte Verbundenheit (pietas) erhalten. Der Verein versucht bewusst an eine alte Tradition anzuknüpfen, indem er sapereaude wieder erscheinen lässt. In dieser Zeitschrift sollen Beiträge, sowohl von Altafranern der Fürstenschule als auch neue Altafraner und interessierte Leser Beiträge bringen und damit Diskussionen anregen. Inhaltlich möchten wir bildungspolitische und geschichtliche Themen behandeln, wobei wir offen für andere Gedanken sind. Die Zeitschrift nennt sich auch afranischer Bote. Afranisch bedeutet,dass wir in der spezifischen und über die afranische(n) Eigenart berichten wollen. Doch was heißt Bote? Was steckt hinter oder vielmehr in diesem Wort? („Worte, Worte - Substantive! Sie brauchen nur die Schwingen zu öffnen und Jahrtausende entfallen ihrem Flug.“)1 Das große Deutsche Wörterbuch der Gebrüder Grimm2 verrät uns, dass ein Bote etwas ausrichtet,. Wir wollen etwas ausrichten: • Ihnen und Euch möchten wir Informationen und Geschichte(n) rund um St. Afra näher bringen. • Wir möchten uns eine Traditionsreihe fortsetzen, die seit Jahrhunderten - 1543 Gründung St. Afras – besteht, • Und etwas erreichen und bewirken - Denkanstöße im wahrsten Sinne von sapere aude geben. • Etwas gestalten und veranstalten wollen wir, indem wir Ihnen und Euch ein Lesevergnügen und -denken anbieten möchten. • Dabei wollen wir die Anforderungen der anspruchsvollen Leser erfüllen. • und möchten, in metaphorischer Übertragung der Bergmannssprache, mit Ihnen und Euch Wissen erschließen. In diesem angenehm vieldeutigen Sinn möchten wir Sie und Euch zurausrichtenden Lektüre einladen. In dieser Ausgabe möchten wir zunächst unseren Verein vorstellen. Im Anschluss wird die Geschichte des Heftes skizziert. Danach wollen wir das afranische Bildungskonzept reflektieren und das Wesen St. Afras von verschieden Perspektiven aus beleuchten. Es folgt eine historische Abhandlung, in der die Zeit des 2. Weltkrieges aus Sicht eines Altafraners geschildert wird. Die Vereinssatzung und die Agenda bilden den Abschluss des Heftes. Nicht zufällig ist es, dass in dieser Ausgabe vor allem Beiträge aus den "alten Reihen" der Fürstenschüler kommen. So wollen wir zunächst die Erfahrungen dieser Autoren nutzen und in den nächsten Ausgaben werden auch die "neuen Altafraner" vermehrt zur Feder greifen. Die Aufgabe der Zeitschrift ist ihr Titel: Sapere aude - wage zu denken, wage zu wissen. Kant hat im Jahre 1784 diesen Spruch für die deutsche Aufklärung populär gemacht, indem er schrieb: „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.“3 Wir wünschen Ihnen und Euch eine angenehme und anregende Lektüre, wobei wir hoffen, dass wir einige Rückmeldungen von den geneigten Lesern erhalten. Wir würden auch sehr begrüßen, wenn die Lektüre dazu führt, eigene Beiträge zu verfassen. Die Redaktion ist offen und dankbar für Anregungen und konstruktiv-kritische Kommentare. Die Möglichkeiten uns zu erreichen, sind im Impressum zu finden. Die Angaben in Klammern hinter den Namen bedeuten die jeweilige Fürstenschule (St. Afra = A, St. Augustin = G) und die Zahlen den jeweiligen Jahrgang. Zuletzt möchte ich mich bei den Mitschaffenden bedanken. Dies gilt vor allem den Autoren, die durch Ihre Gedanken diese Zeitschrift inhaltlich füllen. Besonders bedanke ich mich bei Jan Vitera, der durch seine Organisation und Mithilfe viele wichtige Impulse gegeben hat. Mit den besten Grüßen und Wünschen Benjamin Dorn 1 BENN, Gottfried: Probleme der Lyrik, Wiesbaden, 1951, S. 26. 2 Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm GRIMM, Leipzig, 1860, Nachdruck: München, 1991. 3 KANT, Immanuel, in: Bahr, Erhard: Was ist Aufklärung, Stuttgart, 2004. S. 9 (RUB 9714).  
Die zweite Ausgabe der sapere aude, erschienen im Dezember 2007.   Vorwort der Redaktion: 2001 – 1993 – 1893 – 1843 – 1543. Unter dem Gesichtspunkt solch einer Zeitreise könnten wir diese Ausgabe unserer Zeitschrift sehen. Wir freuen uns, Ihnen und Euch die zweite Ausgabe von sapere aude präsentieren zu können, in der wir gewissermaßen in umkehrter Reihenfolge die Geschichte des Landesgymnasiums Revue passieren lassen. Herzlicher Dank gilt den Autoren, die uns auf diese Reise mitnehmen! Zunächst legt Dr. Matthias Rößler sehr anschaulich die Gründe für die Neugründung des Landesgymnasiums im Jahr 2001 dar, die er als Staatsminister miterlebt und mitgestaltet hat. Klaus Liebtrau erhellt für uns die eigentlich überraschend unbekannte Zeit der 90er Jahre. Außerdem erfahren wir in den bisher unveröffentlichten Erinnerungen des Schülers und späteren Pfarrers Siegfried Ohnesorge, die uns Herr Hauck aus Dresden freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat, die Eindrücke eines Schülers der Jahre 1887-93. Schließlich kehren wir im Artikel von Friedemann Hüfken in die Gründungszeit der Schule zurück und beleuchten deren Rezeption im 19. Jahrhundert. Immer wieder streifen wir dabei die eingangs aufgelisteten Jubiläen der Schule. Die Geschichte einer Schule als Geschichte von Traditionsbewusstsein zu verstehen – dazu können die Beiträge mit ihrem ganz unterschiedlichen und nicht selten ungewohnten Blickwinkel vielfach Anstoß geben. Die Geschichte St. Afras ist nicht der einzige Gegenstand dieser Ausgabe von sapere aude. So erinnert Ronald Gründel an den Altafraner Bodo Köhler und stellt die Frage, was „sapere aude“ bedeutet, wenn vor den eigenen Augen mitten durch Berlin eine Mauer errichtet wird. Katharina Schäfer berichtet von ihren Eindrücken bei einem spannenden interdisziplinären Praktikum in Leipzig – Denken wagen bei der Erforschung des Gehirns. Wir hoffen, mit dem breiten Spektrum an Beiträgen Anregungen bieten zu können für Diskussionen, weitere Forschungen und die Neugier bei unseren Lesern zu wecken. Die Artikel von zwei Altafranern der jüngeren Generation sollen gerade die neuen Absolventen St. Afras dazu einladen und ermuntern, sich daran zu beteiligen, mit nachzudenken und mitzudiskutieren. Ganz besonders möchten wir auf unsere neue Rubrik documenta afrana hinweisen. Unter diesem Titel sollen bedeutende Quellentexte der Geschichte St. Afras und der Fürstenschulen für Leser und Forschung zugänglich gemacht werden. Zu Anfang freuen wir uns, den Text der Gründungsurkunde von 1543 präsentieren zu können, die lange nicht mehr publiziert wurde und auch von neueren Arbeiten bevorzugt nach Fußnoten aus dem 19. Jahrhundert zitiert wird. Mit großer Freude dürfen wir vermelden, dass sapere aude in den Deutschen Nationalbibliotheken in Frankfurt und Leipzig sowie in der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek in Dresden nun in „Neuer Folge“ gesammelt wird und so für ein breites Publikum und vor allem dauerhaft verfügbar ist. Wir werden uns weiterhin bemühen, sapere aude zugänglich und bekannt zu machen. Wir hoffen, mit der vorliegenden Ausgabe gleichermaßen einen Beitrag zu altafranischer Vereins- und afranischer Erinnerungskultur leisten zu können und freuen uns über jede Form kritischer Auseinandersetzung. In diesem Sinne wünschen wir eine anregende Lektüre.
Die dritte Ausgabe der sapere aude, erschienen im Dezember 2008. Vorwort der Redaktion: Geneigte Leserinnen und Leser, die neue und dritte Ausgabe von sapere aude liegt nunmehr in Ihren bzw. Euren Händen. „Chronik und Handbuch“ könnte der Untertitel der diesjährigen Ausgabe lauten. Viele von Ihnen und Euch werden wissen, dass die Schulleitung St. Afras in diesem Jahre gewechselt hat. Dies ist für uns der Anlass sowohl zurück als auch voraus zu blicken. Wir freuen uns daher besonders, dass sich die neue Rektorin St. Afras, Frau Dr. Ostermaier, in dieser Ausgabe vorstellt. Zu einer Chronik gehören auch vielfältige Rückblicke: Herr Murr reflektiert, wie sich die Klassengemeinschaft A 1941 im Laufe der Zeit und durch deren Schwierigkeiten hindurch gehalten und entwickelt hat. Herr Brugmann wirft einen Blick zurück – in die Schrecken des Februars 1945. In der diesmaligen Rubrik documenta afrana stellen wir die Dokumente vor, die zur Umwandlung St. Afra in eine deutsche Heimschule führten. Danach folgt das Handbuch! Ab sofort sind alle Hefte von sapere aude seit 1922 digital auf unserer Homepage zu finden (www.verein-der-altafraner.de). Zu diesem riesigen Schatz an Wissen, Erfahrung und Geschichte halten Sie und hältst Du nun einen Schlüssel in der Hand: ein Inhaltsverzeichnis aller Bände, sowie ein erster Anfang eines Stichwortregisters, welches einlädt, es zu vervollständigen. Beide Dateien sind auch auf unserer Homepage runterladbar, womit man beides, wie auch die meisten Hefte, als Volltext durchsuchen kann und dann ggf. nach Autoren, Jahrgängen, Themen etc. sortieren kann. Sowohl die Schulbibliothek St. Afras wie auch das Fürstenschulen-Archiv in Grimma, sowie weitere Bibliotheken, erhalten alle Dateien in ihren Bestand, so dass viele interessierte Menschen sich damit auseinandersetzen können und mögen. Natürlich kann jeder Interessierte bei der Redaktion auch nach einer Kopie der Daten nachfragen. Damit hoffe ich ein Fernglas zu stellen, womit man in die Weite und den Reichtum der Geschichte unserer Schule blicken kann und damit ein wenig mit zu ermöglichen, in den Nebelschwaden dieser den einen oder anderen Schatz zu finden. Dabei möchte ich besonders Kurt Schwabe (G 1930) danken, der mir viel des Materials zur Verfügung stellte, sowie Werner Behr (G 1936), der mir netterweise sein Inhaltsverzeichnis der Hefte 1 bis 50 (1960 bis 2002) als Grundlage gab, auf die ich vortrefflich aufbauen konnte. Zum symposium afranum sind alle herzlich eingeladen. Dies soll am 2 5 . J u n i 2 0 0 9 in St. Afra erstmalig stattfinden und eine Gesprächsmöglichkeit zwischen den verschiedenen an St. Afra Interessierten und den beteiligten Institutionen (Vereine, Stiftungen, Elternrat, Schulleitung) bieten, umrandet von einem angenehmen Programm. Weitere Informationen werden demnächst veröffentlicht und sind gerne bei der Redaktion zu erfragen. Es sollen dabei vor allem Möglichkeiten der Zusammenarbeit auf verschiedenen Gebieten erörtert werden, Themenanregungen sind sehr willkommen. Aus organisatorischen Gründen wird erbeten, sich bei der Redaktion anzumelden, damit wir planen können. Uns liegt wie immer die Meinung unserer LeserInnen sehr am Herzen, daher freuen wir uns über jede Art der Rückmeldung. Des Weiteren ist jeder eingeladen, sich mit an unserer Zeitschrift zu beteiligen, wir sind offen für fertige Artikel, sporadische Gedankenfragmente, die wir zusammen weiterentwickeln können und selbstverständlich auch für konstruktive Kritik. Darüber hinaus freuen wir uns, wenn uns Dokumente für unsere Reihe documenta afrana zur Verfügung gestellt werden. Wir wünschen Ihnen und Euch eine gleichermaßen angenehme wie anregende Lektüre, ein besinnliches Weihnachtsfest sowie für das neue Jahr alles Gute, viel Kraft und Gesundheit! Benjamin Dorn (A 2001) und die Redaktion
Die vierte Ausgabe der sapere aude erschien im Dezember 2009. Vorwort der Redaktion: Liebe Leserinnen, liebe Leser, bereits die letzten drei Ausgaben belegen den ständigen Wandel St. Afras, als jüngstes Ereignis sei beispielsweise der Wechsel der Schulleitung genannt. Die sapere aude als afranischer Bote ist ein Spiegel dieses Wandels und berichtet von den Wagnissen der Afraner und Altafraner. Nicht zuletzt ist die Vereinszeitschrift selbst im Wandel, zum einen mögen die römisch nummerierten Farbseiten in der Heftmitte auffallen, zum anderen die Unterteilung in fünf Ressorts, die sich im Zuge der wachsenden Redaktion anbot: Zuerst wenden wir uns wie gewohnt dem Vereinsleben zu, welches in diesem Jahr durch einen Beitrag über das akademische Wochenende in Erfurt und einen Stipendiatenbericht ergänzt wird. Da der Verein eine Brücke zwischen Afra und Altafranern schlagen soll, dürfen diese beiden Ressorts natürlich nicht fehlen. In ersterem stellen sich die neuen Schulsprecher vor, die uns hoffentlich auch zukünftig über die neuesten Entwicklungen „auf dem Berg“ auf dem Laufenden halten. Der folgende Beitrag soll ebenfalls dauerhaft etabliert werden: das Traditionslexikon. In dieser Ausgabe stellt Clemens Poser (A 2001-2007), der das Ressort Afra betreut, jene Traditionen vor, die an Gegenstände gebunden sind, welche regelmäßig ihren Besitzer wechseln, seien es Schlüssel, Handschuhe, Meißner Fummel oder Zuckertüten. Der Artikel von Dorotheé Neumann (A 2001- 2007) über ihr Orientierungspraktikum in Sankt Afra leitet bereits in das Ressort Altafraner über. Dieses wird von Christoph Rother (A 2002-2005) betreut und widmet sich der jungen Generation der Altafraner. Dass diese momentan mit ihrem Studium beschäftigt sind, zeigt die bunte Mischung an Beiträgen zum Thema Auslandssemester, Zweitstudium und ein Überblick über jene Fächer, die es auf dem Weg zum approbierten Apotheker zu meistern gilt. Es schließt sich das bereits bekannte Ressort documenta afrana an, welches neben historischen Schulordnungen und einer Zusammenfassung der BeLL von Sabine Mischner (A 2002-2008), welche dieses Ressort betreut, die Beiträge der Altafraner der älteren Generation beinhaltet. Sie helfen uns den Wandel der Fürstenschule nachzuvollziehen. In dieser Ausgabe gedenken wir der Klavierlehrerin Grete Mac Gregor und gehen mit Herrn Prof. Lutz (A 42) außerdem auf die Reise nach Schulpforta, wo das diesjährige Treffen der Klassengemeinschaft A 42 stattfand. Zu guter Letzt wird im Ressort Freiheit Platz eingeräumt für Artikel zur Bildungspolitik, zum allgemeinen Zeitgeschehen sowie zum Leben und Denken der Altafraner in der Welt. Diesen Platz füllt in dieser Ausgabe Friedemann Hüfken (A 2002-2005), der mit seinem Artikel über Deutsche und Polen wohl gleich alle oben genannten Bereiche abdeckt oder zumindest streift. Wir hoffen, durch die Unterteilung in Ressorts einerseits allen Aufgaben gerecht zu werden, denen sich die sapere aude verschrieben hat und all diese Aufgaben gleichzeitig prominenter zu adressieren. Wie bereits der obige Inhaltsüberblick zeigen dürfte, sind es keinesfalls die vier Redaktionsmitglieder, die den Inhalt der Vereinszeitschrift bestreiten. Ihre Aufgabe ist es viel mehr, Ideen zu sammeln und Beiträge zu koordinieren. Die Inhalte selbst stammen von Afranern sowie jüngeren und älteren Altafranern. Nur durch ihre Mithilfe kann die sapere aude eine Zeitschrift des Altafranervereins in all seinen Facetten sein. Deshalb möchten wir an dieser Stelle allen danken, die uns bei der Arbeit unterstützt haben, sei es durch Artikel, durch Fotos oder durch Informationen wie Jahreszahlen, Namen und Kontaktdaten. Wir hoffen auch in Zukunft auf Ihre Beteiligung und die von vielen anderen. Beteiligung hat dabei genauso viele Nuancen wie die Erstellung der Zeitschrift selbst: Fertige Artikel oder Ideen und Hinweise, Kritik und Verbesserungsvorschläge. Die Kontaktdaten der Chefredaktion finden sich im Impressum. Natürlich haben wir auch selbst noch viele Ideen, die in diesem Jahr mitunter Krankheiten oder auch dem selbst bei Altafranern nicht nachlassenden Hang alles last minute anzugehen, zum Opfer gefallen sind. Aber so besteht die Hoffnung, dass wir beim nächsten Mal eine noch vielfältigere sapere aude schaffen können. Nun erst einmal viele interessante Einblicke bei der Lektüre der sapere aude 2009. Marie Bauer (A 2002-2005) im Namen der Redaktion
Die vierte Ausgabe der sapere aude erschien im Dezember 2009. Vorwort der Redaktion: Liebe Leserinnen, liebe Leser, erstmals gibt es mehr Altafraner als Afraner. Einerseits ein Grund zurückzuschauen, was all die Altafraner auf dem Berg erlebt haben, andererseits ein Grund auf dem Laufenden darüber zu bleiben wie sich diese Traditionen weiterentwickelt haben. Das zehnjährige Jubiläum steht bevor. Der neue Vereinsvorstand hat eigens dafür neue Projekte ins Leben gerufen und beispielsweise eine Online-Umfrage gestartet, deren erste Ergebnisse in dieser Ausgabe des afranischen Boten veröffentlicht werden. Die documenta afrana informieren dieses Mal u. a. über das jüngste Schicksal des Afra-Kreuzes auf dem Götterfelsen. Die Redaktion freut sich euch und Ihnen somit eine sapere aude Ausgabe zu präsentieren, die sehr nah an Afra und dem Verein der Altafraner ist. Wie immer freuen wir uns über zukünftige Gastbeiträge, die konkrete Einblicke in die Lebenswege einzelner Altafraner erlauben. Ich selbst habe viel gelernt beim Lesen der folgenden Seiten und ich hoffe, dass es Ihnen und euch genauso geht und die eine oder andere Erinnerung wach wird. Nachdem man sechs Jahre auf dem Berg verbracht hat, mag man erst einmal ein wenig Abstand brauchen um festzustellen, was ihn wirklich ausgemacht hat. Marie Bauer (A 2002-2005) im Namen der Redaktion

 

 

     

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