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Details for sapere aude 02/2007
| Objekt | Wert |
| Name | sapere aude 02/2007 |
| Description | Die zweite Ausgabe der sapere aude, erschienen im Dezember 2007.
Vorwort der Redaktion:
2001 – 1993 – 1893 – 1843 – 1543. Unter dem Gesichtspunkt solch einer
Zeitreise könnten wir diese Ausgabe unserer Zeitschrift sehen. Wir freuen
uns, Ihnen und Euch die zweite Ausgabe von sapere aude präsentieren zu
können, in der wir gewissermaßen in umkehrter Reihenfolge die Geschichte
des Landesgymnasiums Revue passieren lassen. Herzlicher Dank gilt den
Autoren, die uns auf diese Reise mitnehmen! Zunächst legt Dr. Matthias
Rößler sehr anschaulich die Gründe für die Neugründung des Landesgymnasiums
im Jahr 2001 dar, die er als Staatsminister miterlebt und
mitgestaltet hat. Klaus Liebtrau erhellt für uns die eigentlich überraschend
unbekannte Zeit der 90er Jahre. Außerdem erfahren wir in den bisher
unveröffentlichten Erinnerungen des Schülers und späteren Pfarrers Siegfried
Ohnesorge, die uns Herr Hauck aus Dresden freundlicherweise zur Verfügung
gestellt hat, die Eindrücke eines Schülers der Jahre 1887-93. Schließlich
kehren wir im Artikel von Friedemann Hüfken in die Gründungszeit der Schule
zurück und beleuchten deren Rezeption im 19. Jahrhundert. Immer wieder
streifen wir dabei die eingangs aufgelisteten Jubiläen der Schule. Die
Geschichte einer Schule als Geschichte von Traditionsbewusstsein zu
verstehen – dazu können die Beiträge mit ihrem ganz unterschiedlichen und
nicht selten ungewohnten Blickwinkel vielfach Anstoß geben.
Die Geschichte St. Afras ist nicht der einzige Gegenstand dieser
Ausgabe von sapere aude. So erinnert Ronald Gründel an den Altafraner Bodo
Köhler und stellt die Frage, was „sapere aude“ bedeutet, wenn vor den
eigenen Augen mitten durch Berlin eine Mauer errichtet wird. Katharina
Schäfer berichtet von ihren Eindrücken bei einem spannenden interdisziplinären
Praktikum in Leipzig – Denken wagen bei der Erforschung des
Gehirns.
Wir hoffen, mit dem breiten Spektrum an Beiträgen Anregungen bieten zu
können für Diskussionen, weitere Forschungen und die Neugier bei unseren
Lesern zu wecken.
Die Artikel von zwei Altafranern der jüngeren Generation sollen gerade die
neuen Absolventen St. Afras dazu einladen und ermuntern, sich daran zu
beteiligen, mit nachzudenken und mitzudiskutieren.
Ganz besonders möchten wir auf unsere neue Rubrik documenta afrana
hinweisen. Unter diesem Titel sollen bedeutende Quellentexte der Geschichte
St. Afras und der Fürstenschulen für Leser und Forschung zugänglich gemacht
werden. Zu Anfang freuen wir uns, den Text der Gründungsurkunde von 1543
präsentieren zu können, die lange nicht mehr publiziert wurde und auch von
neueren Arbeiten bevorzugt nach Fußnoten aus dem 19. Jahrhundert zitiert
wird.
Mit großer Freude dürfen wir vermelden, dass sapere aude in den Deutschen
Nationalbibliotheken in Frankfurt und Leipzig sowie in der Sächsischen
Landes- und Universitätsbibliothek in Dresden nun in „Neuer Folge“
gesammelt wird und so für ein breites Publikum und vor allem dauerhaft
verfügbar ist. Wir werden uns weiterhin bemühen, sapere aude zugänglich und
bekannt zu machen. Wir hoffen, mit der vorliegenden Ausgabe gleichermaßen
einen Beitrag zu altafranischer Vereins- und afranischer Erinnerungskultur
leisten zu können und freuen uns über jede Form kritischer
Auseinandersetzung. In diesem Sinne wünschen wir eine anregende Lektüre.
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| Filename | sapere_aude_02-2007-online.pdf |
| Filesize | 2.17 MB |
| Filetype | pdf (Mime Type: application/pdf) |
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