Verein der Altafraner e.V.

       

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Albrecht Tunger

Lebenslauf ­ Daten


Tunger, Albrecht

* 23. April 1926 in Waldheim (Sachsen)
besuchte die Fürstenschule St. Afra in Meissen von 1838 bis 1943.
1943 - 1945 Kriegsdienst als Luftwaffenhelfer und Soldat.
1946 Matura in Waldheim.
Ab 1947 Musikstudium in Dresden (Schulmusik, Gesang, Musikwissenschaft), Freiburg i. Br. (Musikwissenschaft, Latein) und Frankfurt a. M. (Kirchenmusik).
1952 - 1959 Kantor und Organist in Bad Nauheim, ab 1957 Dozent für Musik am Theologischen Seminar Herborn.
1959 - 1962 Organist und Kantor in Davos-Platz, Aufbau der Musikschule Davos.
1962 - 1973 Musiklehrer, zuletzt als Oberstudienrat, am Archigymnasium in Soest (Westfalen), dort auch Kantor an der Paulikirche und Dozent am evang. Predigerseminar.
Seit 1973 in Trogen AR, bis 1977 als Musiklehrer im Kinderdorf Pestalozzi, dann an der Kantonsschule bis zur Pensionierung 1991.
1984 Aufnahme ins Trogener Bürgerrecht.
1980 - 1991 Kantonaldirigent des app. Kantonalsängerverbandes
1986 - 1994 Dirigent des Landsgemeindegesangs.
Vielseitige Tätigkeit als Chor- und Orchesterdirigent, Leiter von Chorwochen, Experte bei Gesangfesten und Herausgeber von Chorwerken.

Veröffentlichungen


Johann Heinrich Tobler ­ Chorgesang als Volkskunst
Herisau 1989
   ISBN: 3-85882-066-0
Geschichte der Musik in Appenzell Außerrhoden Herisau 1993
   ISBN: 3-85882-084-9  
Appenzell und die Grafschaft Lippe. Wechselbeziehungen zwischen Appen-zell A. Rh. und einem deutschen Fürstentum von Hanns-Peter Fink, Detmold und Albrecht Tunger, Trogen. In: Appenzellische Jahrbücher 1994, S. 5 ­ 61 und in: Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde 65. Band 1996 S. 129 ­ 183.
Eine anonyme Musiklehre des 19. Jahrhunderts
   
in: Schweizer musikpädagogische Blätter 1996 / Nr. 3 S. 161 ­ 166.
Appenzeller Kuhreihen
   
Beobachtungen ­ Erkenntnisse ­ Fragen
   In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde 93 (1997), Heft 2, S. 169 ­ 198
   und in: Innerrhoder Geschichtsfreund 39. Heft 1998 S. 148 ­ 179.
Mit wass freüden soll man singen
   
Neue Erkenntnisse zum Liederbüchlein der Maria Josepha Barbara Brogerin
   In: Schweizer Jahrbuch für Musikwissenschaft. Neue Folge 19 (1999) S. 363 ­ 383.
«Nach dir, Herr, verlanget mich» Kantate BWV 150
   Neue Überlegungen zu einem alten Thema
   in: Musik und Gottesdienst 4 / 2002.
Ein Irrtum als Quelle musikalischer Inspiration
(handelt von den falschen Kuhreihen-Drucken)
     in: Schweizer Musikzeitung Nr. 1/Januar 2005.
 
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